(02.02.2011, 21:22)Rabenaas schrieb:(02.02.2011, 20:36)exi schrieb: Die Handlung halbswegs passen zu lassen, halte ich dagegen für zu wenig.Ok, das war schlecht ausgedrückt. Jedes Abenteuer muss zu der gesamten DSA-Historie passen, es darf diese aber auch weiter schreiben. (Bei der NLT war das neue Element halt der Orkensturm.) Nur DraSa ist retconned bis zum Anschlag. Warum war es zu viel verlangt, sich ordentlich mit dem Hintergrund von DSA auseinander zu setzen? Willige Helfer gab es ja wohl genug.
Wär ich doch nur in Ferdok geblieben
... mir dünkt, daß DSA einfach zu groß und zu komplex geworden ist. Hundert Bücher (mindestens). Hunderte von Abenteuern. Und die Seite "wiki-aventurica.de" hat vor lauter Links keinen reinen Text mehr.

Abgesehen davon, daß willige Helfer Geld kosten, dürften diese auch nicht in der Lage sein, widerspruchsfreie Entscheidungen zu treffen. Wenn, dann hätte DraSa einen der 20 Autoren zu Rate ziehen müssen - was superteuer wird.
Sich einfach einen neuen Namen (für eine neue Figur im Rahmen des üblichen Klischees) auszudenken, ist bedeutend einfacher. Und keiner der Vordenker/Autoren wird schimpfen müssen, weil ihm DraSa eventuell eine Figur aus seinem aktuellen Manuskript stiehlt. Der Sinn und Nutzen von Ardacor und Malgorra und Co. ist es ja, getötet zu werden. Während jede andere Figur aus Romanen und Mythologie bereits einen Sinn haben der ihr Leben (bzw. ihren aktuellen Zustand) erhalten muß.
Ein Blick nach wiki-aventurica sagt auch, daß der von 'StaneNovis' vorgeschlagene Drache Pyrdracor bereits tot ist: "Er starb im Zweiten Drachenkrieg." Er käme also höchstens als Spender des Karfunkelsteins in Frage. (Als Ersatz für Umbracor.) Und wen sollte man dann als Gegenspieler wählen? Laut der wiki-aventurica ist sein mutmaßlicher Sohn auch sein mutmaßlicher Neffe.


Die Entscheidung der DraSa-Macher den offiziell bekannten Drachen nur im Hintergrund zu erwähnen, andererseits den aktiv wirkenden Drachen als einen ganz Neuen zu erfinden, ist einfach und praktisch. Damit haben sie die Welt Deres tatsächlich fortgeschrieben, aber nicht umgeschrieben.
(02.02.2011, 21:22)Rabenaas schrieb: Ich hatte gerade erst den Ausflug mit Regolan hinter mir, und bin dann nach Murolosch aufgebrochen. (Ach ja, auch so ein Highlight...)
... das ist Pfusch im Drehbuch!
Wenn die Programmierer schon eine extrem lineare Geschichte vorgeben, dann hätten sie Murolosch/Drakensang erst öffnen dürfen, wenn Ardos Mörder darniederliegen. Oder, wenn sie schon parallele Abenteuer zulassen, dann hätten sie das Programmende an den Erfolg beider Hauptquesten knüpfen können. Mehr als ein zweites Abschiedsvideo (und eine Codezeile als Abfrage nach beiden Questen) wäre nicht erforderlich gewesen.
So wie das Spiel aber ist, kann es bei Spielern noch mehr Unzufriedenheit wecken. Nur weil irgendsoein Drache, den kein Schwein kennt, und den ich nur hinnehme, weil er mir eine Superrüstung einbringt, erschlagen wird, darf ich meinem Freund Ardo nicht rächen? Was, wozu, warum spiele ich dann überhaupt? Ne, das ist eine Lücke die es eigentlich nicht geben dürfte.