(02.02.2011, 18:07)exi schrieb: Hätten die Macher keinen neuen Drachen erschaffen, sondern einen vorhandenen übernommen, dann hätten informierte Spieler dessen Mißbrauch angekreidet. Immerhin verschwindet der karfunkelfressende Drache für den Rest aller Zeiten von Dere. (Und die Autoren der Regel/Abenteuerbücher und Romane hätten sich an das Spiel anpassen müssen? Ne, das wäre ein Unding.)
Mhm, da muss ich aber Stane Novis Recht geben. So oft werden keine DSA-Computerspiele geschrieben, dass man sie nicht wie P&P-Abenteuer in die Welt einbinden könnte. Bei der NLT hat Thomas Römer doch auch an der Geschichte mitgeschrieben. Jedes neue DSA-Abenteuer muss halbwegs passen. Die Drachengeschichte war ziemlich schwach. Dafür haben mir Avestreu und Ferdok um so besser gefallen. Etwas enttäuscht war ich, als die Drachenqueste beendet war, ohne dass der Mord an Ardo aufgeklärt worden wäre. Ich dachte, dass man anschließend noch die Gelegenheit bekäme, das (als eigentliche Hauptqueste) nachzuholen. Außerdem hätten unterschiedliche Begleiter einen deutlicheren Unterschied machen sollen.
Aber genug gemeckert. Insgesamt ist DraSa ein wirklich schönes Spiel, dass mich oft in seinen Bann geschlagen hat. In der Kanalisation hat mich echtes Jagdfieber gepackt, und in Moorbrück und den Tiefen von Gruldur hat es mich echt gegruselt. Großes Kompliment.
