29.11.2013, 17:40
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.11.2013, 20:20 von Todesfeuer.)
(29.11.2013, 13:03)Orios schrieb:(29.11.2013, 09:52)Todesfeuer schrieb: Eher geht die Welt morgen unter, als dass Angry Joe Deathfire backed. Angry Joe hasst deutsche RollenspieleDenn kann er ja beruhigt backen Dathfire ist schließlich kein Deutsches Rollenspiel.
Vielleicht war er ja dann der $10.000 Backer, der anschließend einen Rückzieher gemacht hat?

(29.11.2013, 17:20)Hendrik schrieb: Ich bin Unterstützer der ersten Stunde. Mit dem "mehr Informationen" ist es so eine Sache, ich habe bis vor wenigen Jahren eigentlich fast ausschließlich Spiele erst dann gekauft, wenn sie schon Jahre auf dem Markt waren und ich sie irgendwo vergünstigt gesehen habe. Die 1,2 Mal, wo ich ein brandneues Spiel gekauft habe, war ich hinterher enttäuscht.
Mit GOG und den Humble Bundles hat sich das etwas geändert, das liegt aber auch an den Preisen. Da ist es nicht so wild, wenn man mal einen Fehlkauf tätigt. Speziell bei den Humble Bundles finde ich die Videos sehr hilfreich für die Kaufentscheidung, man sieht direkt ein Stück Gameplay, hat einen kurzen Text dazu und weiß, worauf man sich einlässt.
Ich finde auch nicht, dass Deathfire zu wenig Informationen hat, dass das Konzept nicht klar wäre. Warum ich Deathfire unterstützt habe?
- Flaws/Schlechte Eigenschaften. Ich bin ein großer Fan von "psychologischen Modellen" in Spielen. Ob die Ängste und Nachteile beim P&P (DSA4), die sozialen Beziehungen und das Myer-Briggs-Modell von Dwarf Fortress, die Perks von Arcanum: Of Steamworks and Magick Obscura, so etwas macht ein Spiel erst lebendig. Was in Literatur und Film schon lange gemacht wird, ist im RPG-Bereich immer noch recht unterrepräsentiert - weil es auch recht schwierig ist bei so einem dynamischen Medium.
- Der große Skill-Bildschirm. Der erinnert sicher nicht zufällig an die NLT und bietet mehr als das übliche "Wunden heilen, Schlösser knacken, Kämpfen, Anders Kämpfen", das die meisten RPGs haben (und hatten, die NLT war auch damals was Besonderes). Vor mir aus könnte es noch mehr Natur- und Gesellschafts-Skills geben, das ist bei den meisten RPGs unterrepräsentiert. Bei Sternenschweif hat man ja gesehen, wie spannend Naturskills sein können.
- Die Namen hinter dem Projekt. Genauer, das Portfolio der Beteiligten. Die meisten der Spiele, die diese Leute gemacht haben, kenne und mag ich. Insofern kann ich erwarten, dass mir Deathfire auch gefallen wird.
- Die Optik, die mich an "Legend of Grimrock" erinnert. Auch wenn ich das Might&Magic-Rundenkampfsystem nie mochte und auch kaum die klassischen Crawler wie Dungeon Master, Ravenloft u.s.w. gespielt habe, hat mich LoG ziemlich begeistert - trotz Echtzeit-Kampf. Die Athmosphäre war einfach gelungen, und etwas ähnliches verspreche ich mir von Deathfire.
Man könnte sagen, Deathfire wird eher eine Rollenspiel-Simulation, wenn man es mit Baldur's Gate oder Dragon Age vergleicht, dort ist ja alles eher gescripted und die Mitstreiter haben auch nicht wirklich eine komplexe KI. Mir ist auch kein einziges, größeres Rollenspiel bekannt, das eine "Psycho-Engine" hätte, für mich also etwas Innovatives.