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Und hier geht es weiter...
#1
[Bild: Nordlandtrilogie-Sternenschweif.png]


aus den Nordlandtrilogie Chroniken

Teil Eins - Schicksalsklinge
oder auch Unterwegs mit Zwergen
die Reisen Althea zu Seehoffs im Norden

Teil Zwei - Sternenschweif
oder auch Zwerge am Svellt
die Helden von Thorwal im Orkensturm

Teil Drei - Schatten über Riva
oder auch Tage in Riva
was am Ende bleibt
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#2
Dies ist mein Begleitthread zu meiner Sternenschweif Chronik. Meine Planungen und Erkenntnisse zum zweiten Teil der Nordlandtrilogie.


Erstes technisches Detail: Der Offset für Tageszeiten findet sich in der .GAM Datei von Sternenschweif auf 0x00002D2F, freundlicherweise hinter der Zeichenfolge TIME[Leerzeichen]. Falls ich einmal wieder die Zeit umstellen will.


Das Ende von Schicksalsklinge:

Ich habe am Ende von Schicksalsklinge die Steigerung auf Stufe 7 absolvieren dürfen. Althea und Furka hätten Stufe 7 schon eher erreicht, allerdings hatte ich 100 AP weggehext (und am Anfang von Sternenschweif wieder hinzugehext).

Die Gruppe ist bereits solide auf dem Weg zu Stufe 8:

Althea 2662 AP
Furka 2703 AP
Keldi 2545 AP
Hurdin 2437 AP
Tondar 2523 AP
Archon 2490 AP


Ich habe Stufe 7 dazu genutzt ein paar Talente zu priorisieren, die in Teil 1 vernachlässigt wurden, oder sich erst aus der Hintergrundgeschichte der Charaktere im Zuge der Erzählung Teil 1 ergeben hat:

[Bild: Interimssteigerungen.png]

Furka hat hinsichtlich seines Hintergrunds als Hausmeister im Haushalt eines Handelsherren Fahrzeuglenken gesteigert.

Keldi hat hinsichtlich seines Hintergunds als Krieger Kriegskunst gesteigert.

Hurdin hat hinsichtlich seines Hintergrunds als Bergmann Schätzen gesteigert.

Tondar hat hinsichtlich seines Hintergrunds als Jäger Tierkunde gesteigert.

Archon hat ein ganzes Sammelsurium an Talenten nachzuholen, dafür steht er aber in fast allen seiner Supporttalente Alchimie, Pflanzenkunde, Heilen Gift, Heilen Krankheit, Heilen Wunden auf 10 oder höher.

Insgesamt bin ich zufrieden mit den in Schicksalsklinge erreichten Werten der Kampf- und Haupttalente. Es ist ja eine Besonderheit, dass man bis DSA 3 etwas, das man nicht von Anfang an trainiert, nie wieder erlernt...
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#3
Ausrüstung
nach Ankunft im Peraine Tempel und Umsortierung


[Bild: Althea_7_1.png]

Althea hat die Harfe gegen eine (besonders gute, in Aranien gefertigte) Laute eingetauscht, die ihr in einem der Bordelle in Daspota in die Hände gefallen ist. Sie hält einen Teil der Barschaft aus Schicksalsklinge in Lotosblüten (Pakete zu je ca. 1000 Dukaten, Keldi hält ein weiteres und zwei sind an einen Dummy Helden übergeben worden). Die Rezepte aus Schicksalsklinge warten auf den Erwerb eines Buches.

In Erinnerung der Geschehnisse in Schicksalsklinge trägt sie die Rote Mondscheibe als Zeichen des Sieges. Orks, die ihrer ansichtig werden, wispern hinter vorgehaltener Hand von der "Trägerin der Roten Mondscheibe"...


Es wird freuen, dass die Zwerge jetzt für den Krieg gerüstet sind - Kettenhemd und Helm (Topfhelm, da die Graphik besser passt, als die des Eisenhelms). Außerdem tragen sie das Sortiment thorwalscher Äxte - Orknase, Skraja und Schneidzahn (für den Fall der Fälle).


[Bild: Furka_7_1.png]

Furka hat sein Sammelsurium an Werkzeug - (Schlüsselring kommt noch), Dietriche, falls mal kein Schlüssel zur Hand sein sollte und Brecheisen, falls es mit dem Schloss nicht klappt. Eingedenk seines Faibles für Amulette und Talismane trägt er einen Silberschmuck unter dem Kettenhemd - und schon hat er keine Angst vor Untoten mehr...


[Bild: Keldi-7-1.png]

Keldi trägt die magische Orknase, die in Daspota erbeutet sichergestellt wurde.


[Bild: Hurdin_7_1.png]

Hurdin hat den Kraftgürtel übernommen und ist bis auf weiteres der Packesel der Gruppe...


[Bild: Tondar-7-1.png]

Tondar trägt weiterhin die Kräutertasche für Archon - ordentlich Wirselkraut in Phexcaer gebunkert (Westmarkt), und Menchal über Prem. Er trägt das magische Kettenhemd aus dem Daspotaschatz, da er als 'leichtfüßiger' Schütze keinen Helm trägt...


[Bild: Archon-7-1.png]

Da Archon in diesem Teil standardmäßig mit Vomicum kämpfen wird, hat er einen zweiten Mengbilar dabei (spart auch Platz), ein dritter Mengbilar wurde an den Dummyhelden übergeben, da Mengbilare so nicht mehr zu kaufen sind...


Was mir auffällt, ist, dass ich bereits awfully viele Slots  verbrauche - der Beuteanteil in diesem Spiel dürfte knapp ausfallen, zumal ja auch die Wege zum nächsten Händler länger sind. Und unter der schweren Rüstung und Bewaffung wird die Traglast schnell ans Limit gehen. Note: möglichst früh nach Finsterkoppen...
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#4
Danke, dass es gleich mit Sternenschweif weitergeht.
Ich werde gespannt mitlesen und habe vor die Geschichte zum 1. Teil einmal komplett nachzulesen. 

(11.04.2026, 13:18)Althea schrieb: In Erinnerung der Geschehnisse in Schicksalsklinge trägt sie die Rote Mondscheibe als Zeichen des Sieges. Orks, die ihrer ansichtig werden, wispern hinter vorgehaltener Hand von der "Trägerin der Roten Mondscheibe"...
Das finde ich sehr stimmig.
Auffällig ist, dass du den Trick mit der "Geldanlage in Kräutern zum Überbrücken" mit aufgenommen hast. Und Althea wird sicher bald eine (standesgemäße) Magierrobe über der Rüstung tragen.
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#5
(12.04.2026, 11:31)Avessander schrieb: ...
Ich werde gespannt mitlesen und habe vor die Geschichte zum 1. Teil einmal komplett nachzulesen. 
...

Dankeschön :)
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#6
Einkäufe, primär Dinge, die ab Sternenschweif neu dazu kommen:

Schlüsselbund
Buch
Schwere Armbrust
Basiliskenzunge
Basiliskenzunge
(für Schatten über Riva gebunkert - die Magierin von Welt trägt gewellte Klinge zur Maßkleidung)

(stimmungsvolle Marktszene)
Robe (grün) x6 - Elfische Bauschumhänge 
Messer - Nivesisches Jagdmesser
Schwerer Dolch - Norbardisches Arbeitsmesser

und viermal Vomicum brauen

(vor Abreise)
Proviantpaket x24
Lakritze x2
Wasserschlauch x6
Orknase
Stiefel x2

(auf dem Weg)
Kupferkessel

-die Liste wird im Zuge meiner Sondierungen upgedated-
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#7
Ich habe Combat Trials am laufen mit den 12 Orks (2+2+2+2+2+2) vor dem Abzweig nach Gashock auf der Straße von Kvirasim.

Keine Herausforderung, gibt aber Training in Nahkampfformation und mit den neuen Fernkampfoptionen in Sternenschweif.

Außerdem persistiert die Vorgehensweise diese Orks und "zwingt" mich in Zukunft auf der Strecke Kvirasim auf das Flusstal (mit seinen Goodies) auszuweichen.
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#8
Weitere Trials: Zehn Tage auf der Straße bis nach Gashok. Das ist schon Next Level, wenn man bedenkt, dass eine der längsten Strecken in Schicksalsklinge, Vilnheim--Phexcaer, 5 bis 6 Tage dauert. Oder Phexcaer--Skelellen, das vielleicht an 10 Tage herankommt, aber eine ausgewiesene Wildnisroute ist...

Dann die Tatsache, dass das Spiel zwei Wochen vor den Namenlosen Tagen beginnt, die ich storytechnisch nicht ignorieren will. Ist damit nichts mit einer Woche Müßiggang in Kvirasim. Wir werden die Namenlosen Tage in Gashok verbringen, was auf gewisse Art auch Sinn ergibt...

Die 12 Orks an der Kreuzung herauszuarbeiten wird auch 1-2 Tage kosten, ich erinnere mich noch an den Monolithen am Einsiedlersee, bei dem es fast eine Woche gedauert hat, bis alle Helden ihren Aufstieg (und ihre Intuitionssteigerung) hinter sich hatten - aber zumindest kann man in Sternenschweif auf der Strecke speichen.

Das wird Pixelarbeit.
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#9
Wenn man Alchimie aus der Inventaransicht des Helden heraus ausführt, vergeht keine Brauzeit (?!)
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#10
Die Exposition haben wir hinter uns, und den ersten Tag in Kvirasim - die Chronik findet sich hier.

Insgesamt ist die Spielmechanik einfacher geworden, was das Micromanagement der Nordlandtrilogie erleichtert.

[Bild: Rezeptbuch.png]
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#11
Der erste Reisebschnitt in meinen Worten:

Die Straße nach Gashok führte von Kvirasim nach Süden. Die Straße war grob gepflastert, handelte es sich doch um die Überlandverbindung nach Riva. Am Horizont ragten die bewaldeten Berghänge der Salamandersteine empor, zur rechten und linken dichter Wald, gelegentlich unterbrochen durch Heideflächen.

Es war ein anderer Tross als damals in Thorwal. Die Zwerge stapften schwer gerüstet und beladen langsam aber stetig, Tondar voran, Keldi an seiner Seite. Es folgten Althea und Furka, die sich angeregt unterhielten, bis die beginnende Wärme des Tages sie den Atem sparen lies. Den Abschluss machten wie immer Hurdin, der, mit dem Kraftgürtel ausgestattet, den größten Teil der Ausrüstung schleppte und dahinter mit etwas Abstand Archon.

Nach Mittag wand sich die Straße nach Südosten, hin und wieder sah hin und wieder sah man Sonnenschein auf Wasser blitzen - der Zufluss des Kvill war ein entfernter, aber stetiger Begleiter am Fuße des Vorgebirges.

Als die Sonne sich zur rechten hinter den Baumwipfeln senkte, rasteten sie am Rand einer Heidefläche unter Bäumen. Tondar legte die schwere Rüstung ab und begab sich mit geschulterter Armbrust den Waldrand entlang, während Furka und Hurdin das Gepäck stapelten und ein Lagerfeuer schichteten. Althea saß erschöpft an einen Baum gelehnt - 'Oh Tsa, so lange war es doch gar nicht her, dass ich durch das Orkland gewandert bin...' - doch die Strecken im Land des Svellt waren länger...

Archon packte die Sichel, die sie in Daspota gefunden hatten, und begutachtete die Sträuche auf der Heide, immer in Sichtweite des wie immer die erste Wache habenden Furka. Tondar kehrte mit einigen Karnickeln zurück und wies Hurding den Weg zu einer Senke, in der frisches Quellwasser sprudelte.

Nachdem Althea gegessen hatte, lag sie auf ihrer Decke, wickelte sich in den Umhang und lies den Sternenhimmel vor den Augen verschwimmen...

Am nächsten Tag geht es zügig weiter die Straße entlang. Der klare Himmel versprach mehr des nahe Sommers. Die Pflastersteine unter den Füßen, der Wald zur rechten, die Salamandersteine zur linken. Am Nachmittag begegneten sie einem entgegenkommendem Reisenden, der wie eine Figur einer vergangenen Zeit wirkte - ein Hüne von einem Mann, schwer bewaffnet, mit dem Blick jener, die schon alles gesehen hatten. Sie sprachen kurz über die Reisen und die Gefahren durch die Orks, dann kam Althea auf die Idee nach dem Salamanderstein zu fragen - nichts. Als sie nach Sternenschweif fragte, brach es aus ihm heraus: Ein langer Sermon über ein unmögliches Abenteuer, im Orkland, ein Debakel, und überhaupt die Götter, was damals in Grangor geschah, unmöglich!

Althea wagte nicht, weiter zu fragen...

Als sich die Sonne senkte, wich der Wald zur linken zurück und deutlich war in der Entfernung das Band des Flusses zu sehen. Sie rasteten an einem kleinen Überhang, die Nacht war klar.

Kurz nachdem sie am nächsten Morgen aufgebrochen waren, kam ihnen ein reisender Kesselflicker entgegen. Sie teilten ein paar Schluck aus den Wasserschläuchen und einen Schnaps, den Furka unter dem Umhang hervorzog. Der Mann konnte ihnen etwas über die Zwergenstädte im weiter südlich gelegenen Finsterkamm erzählen, wusste aber nichts über eine Binge... Als sie weitermarscheiten, hatten sie sich einen, wenn auch hervorragenden Kupferkessel aufschwatzen lassen, den Hurdin unbeirrt oben an sein Bündel hängte...

Nach einem weiteren Tag unter der Sonne erreichten sie nachmittags den Weiler Hillhaus.

Ein paar Häuser entlang der Straße, mittig eine Wegsherberge, "Wegrast". Lagen westlich der Straße einige Gärten und Felder, so stieg der Wald östlich zu den Salamandersteinen an. Der Ort lag ruhig da, einige wenige Reisende und ein Ochsenkarren waren mit ihnen eingetroffen. Sie kehrten ein und nahmen eine gemütliche Mahlzeit zu sich. Das Gespräch mit der Wirtin drehte sich um die schwierigen Verhältnisse seit der Orkinvasion, bis Althea durch die geöffnete Wand auf die Salamandersteine wies und das Gespräch zu den Elfen abstreifte.

Als der Abend eintrat, stand Althea auf dem kleinen Balkon der Treppe im Obergeschoss, auf das Geländer gelehnt und betrachtete die Schatten, die die Bäume und den Hang emporwanderte, als die Sonne in ihrem Rücken versank. Zum Ende flammten die Gipfel der Salamandersteine im Abendrot.

Der nächste Tag war bewölkt, das Wetter drückend...
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