(17.07.2011, 11:17)Zurgrimm schrieb: [...]
Aber der Staat muß und darf nicht jeden Spaß mitmachen. Nicht jede Spinnerei ist deshalb ohne weiteres als Glaube anzuerkennen. Er kann und muß nach sachlichen Kriterien beurteilen, ob ein Vorbringen insoweit schlüssig und glaubwürdig ist. Was anerkennenswerte "Glaubensgründe" sind, kann nicht völlig unkontrolliert jedem Einzelnen überlasen bleiben. Das ist vielmehr ein materielles Kriterium, das sehr wohl der objektiven Nachprüfbarkeit (letztlich vor Gericht) zugänglich sein muß. [...]
Wie willst du denn eine Glaubensfrage nach "sachlichen Kriterien" beurteilen? Das scheitert meiner Meinung nach an der Realität. Man befindet sich da immerhin auf einem Gebiet, auf dem sich nicht mehr rational argumentieren lässt. (Dazu müsste man Glaubensfragen eine rationale Grundlage unterstellen und den Schritt gehe ich nicht mit - jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinne von "Rationalität". Aber darauf einzugehen, ist mir mit Blick auf die Forenregeln zu kritisch.

Aber für mich ist gerade noch ein anderer Punkt entscheidend (um mal wieder ganz kurz auf die Metaebene abzudriften


Edit: Mit deiner Einschätzung dieser Aktion liegst du übrigens völlig richtig.
Great people care.