01.04.2011, 20:29
(01.04.2011, 12:03)Boneman schrieb: Ich hab im Biologieunterricht nie irgendwas aufgeschnitten. Da scheine ich eine Ausnahme zu sein?Ich hab auch nie was aufgeschnitten... Halt! Doch einmal eine... Zwiebel!

(01.04.2011, 09:31)Rabenaas schrieb: Noch was schönes: Die Mensa in Leipzig hat einen(!) Fleischfreien Tag pro Semester eingeführt, und die Karnivoren laufen Amok.Recht haben sie!
http://www.zeit.de/2011/14/S-Am-Start

Bei uns in der Arbeit liegen immer diverse Zeitungen rum, in denen ich heute ein wenig gelesen hab und mir auch die Berichte über dieses Schulprojekt angeschaut hab.
In der ersten Zeitung (ein typisches regionales Blatt, würde ich sagen) wurde das ganze nicht mal so dramatisch dargestellt, v.a. die "Tat" an sich wurde in etwa so beschrieben: "das Tier wurde betäubt und dann die Kehle aufgeschnitten".
In der anderen "Zeitung" (die mit den 4 großen Buchstaben) hat der Schlachter das Karnickel "brutal den Kopf eingeschlagen und dann den Hals aufgeschlitzt".
Außerdem waren die beiden Berichte inhaltlich nicht ganz übereinstimmend. An alles kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern, aber bei der ersten Zeitung waren die Kinder 10-11 Jahre alt und bei der zweiten 11-12 Jahre...^^
Den Medienrummel und die Anzeigen gegen die Schule finde ich schon abstrus. Natürlich kann man überlegen, ob eine Live-Schlachtung für Fünftklässler angebracht ist, aber da die sich in nem offenen Brief (siehe über Rabenaas' Link) darüber beschweren, wie die Sache aufgebauscht wird, und sagen, dass das ganze nicht so schlimm war, wie es sich anhört, würd ich auf den ersten Blick behaupten, dass die Kinder damit umgehen können. Zudem haben sie das ganze ja schon in den vergangenen Jahren mit Fischen gemacht.^^
Um eine Arbeitskollegin zu zitieren (einer ihrer Lieblingssprüche): "Lauter Deppen!"

Ist Unmögliches denkbar? Und wenn ja, warum Pfefferminztee?