01.04.2011, 12:03
(01.04.2011, 01:59)Fury schrieb: Lasst mich durch ich bin Ar... ähm Vegetarier!Na also! Aber... war das jetzt dein fulminanter Auftritt?


(01.04.2011, 08:50)Malefitzfetz schrieb: Also wir haben in Bio Rinderaugen und Frösche seziert und da hat auch keiner n Trauma von gekriegt, von daher kann ich die Aufregung über einen gestreckten Hasen nicht verstehn. Allerdings muss ich zugeben das ich vom Land komme und dort, um mich meinem Vorredner anzuschließen, Selbstschlachtung durchaus üblich ist.Ich hab im Biologieunterricht nie irgendwas aufgeschnitten. Da scheine ich eine Ausnahme zu sein?

(01.04.2011, 09:31)Rabenaas schrieb: Noch was schönes: Die Mensa in Leipzig hat einen(!) Fleischfreien Tag pro Semester eingeführt, und die Karnivoren laufen Amok.Was für eine Farce.
http://www.zeit.de/2011/14/S-Am-Start

" »Wir entscheiden selbst, was wir für richtig halten! «" - Hey, ich find Kaviar toll und will ab sofort jeden Tag in der Mensa ein Menü mit Kaviar!
(01.04.2011, 09:31)Rabenaas schrieb:Kennt jemand den (ganz wunderbaren) Film "Emmas Glück", der vor ein paar Tagen wieder im Fernsehen lief? Da wird ein Schwein auf eine Art geschlachtet, die man eigentlich nur "liebevoll" nennen kann. Die Szene ist nicht leicht zu verdauen, weil das irgendwie eine innere Spannung erzeugt. Außerdem wirkt sie so authentisch, dass man sich nicht sicher sein kann, ob die Szene wirklich gespielt war. Kurz darauf wird auf jeden Fall noch ein echtes Schwein ausgenommen.(01.04.2011, 08:45)Zurgrimm schrieb: Und davor v.a. ein angenehmeres Leben. - Eigentlich finde ich Reportagen über (Massen-)Tierhaltung und -transporte viel unangenehmer, als Berichte über Schlachthäuser. Wobei manche Schlachtungen (z.B. Schächten) ja auch ziemlich übel sein sollen...Ich weiß nicht genug über die Schächtung, um das zu beurteilen. Vermutlich müsste man bei verschiedenen Methoden anwesend sein, um dafür ein "Gefühl" zu entwickeln. Immerhin gibt es gewissen Regeln zum Umgang mit den Tieren. Ich bin mir sicher, dass eine schlampige Schlachtung die schlechteste Lösung überhaupt ist. Und Industrialisierung leistet dem nun einmal zwangsläufig Vorschub.

Vielleicht ist es der Widerspruch, dass man ein Tier nicht töten kann, dem man vorher einen Namen gegeben und das man gestreichelt hat? Die Szene löst in mir einerseits so etwas wie Bewunderung aus, andererseits ist sie auch abstoßend und befremdlich. Und es regt sich der Zweifel, ob man, um ein Schwein so zu schlachten, nicht besonders abgebrüht, ja morbide sein muss. Dabei kann ich mir auch vorstellen, dass das für das Schwein noch die stressfreieste "Methode" ist. Und weh tut's angeblich auch nicht.
Great people care.