(17.11.2010, 12:49)Calesca schrieb: Ja aber wir können ihn doch garnicht kennen. Auch wenn er schon seit 80 Jahren hier ist. Ich kann doch keine X-tausend Bürger persönlich an der Nasenspitze erkennen.Nein, natürlich nicht. Aber in Deinem Beispiel oben konnte der Herr einen Behördenmitarbeiter benennen, der ihn persönlich kennt. Wenn der gerade vor Ort ist...
(17.11.2010, 12:49)Calesca schrieb: Der Führerschein ist deswegen kein Ausweisdokument, weil er bis in alle Ewigkeit gültig ist. Gut, das wird geändert, aber momentan ist es so.Hier meinte ich nur die neueren "Scheckkartenführerscheine". Und ja, ein Führerschein kann nicht immer reichen, aber er ist doch ein Indiz, gerade wenn er noch nicht alt ist. - Es geht ja nicht um den Regelfall, sondern um die Frage der Möglichkeit einer "bürgerfreundlichen Ausnahme".
Das heißt, wenn es ein gültiges Dokument wäre, dann müsste ich die grauen Pappdinger anerkennen.
(17.11.2010, 12:49)Calesca schrieb: Oder wollt ihr nicht lieber, dass wir ganz sicher sind, dass ihr auch ihr seid?Nein nein, Du (und damit meine ich alle Amtsmänner und -frauen) solltest Dich streng an das geltende Recht halten. Es ist gut, daß bei uns in Deutschland alles seine Ordnung hat. - Ich meinte ja nur, daß man verstehen können sollte, daß es Einzelfallgestaltungen gibt, in denen das dem Bürger, der dann extra nochmal nach Hause muß, um seinen Ausweis zu holen, schwer vermittelbar sein kann.
Es ist schon richtig, daß die Vorschriften in jedem Fall eingehalten werden. Aber es gibt eben auch Fälle, in denen es materiell nicht nötig wäre. Daß das dann trotzdem geschehen muß, ist eine Sache der Grenzfindung, denn wenn man einen Fall lax handhabt, dann den nächsten auch und den übernächsten... darum lieber keinen. Nur ist das natürlich für den Einzelnen mitunter nachvollziehbar schwer verständlich.

(17.11.2010, 12:49)Calesca schrieb: Beschwerden bitte woanders hin.Wieso? Hier ist der Meckerthread.

(17.11.2010, 12:49)Calesca schrieb: Außerdem kostet lang nicht alles etwas. Im Gegenteil, wir haben neulich den Vergleich gemacht. Wir haben mehr kostenfreie Dienstleistungen als kostenpflichtige.Naja, die meisten wirklich wichtigen Sachen kosten was. Wenn ich mir allein mal die Kosten für Beglaubigungen anschaue... wenn man da mal ein paar Seiten braucht, kann man arm bei werden. Und beim Perso ist es halt dieser sprunghafte Preisanstieg für lauter Zusatzfunktionen, von deren Notwendigkeit ich noch nicht überzeugt wurde.
Aber auch hier wollte ich Dich - oder Amtsfrauen und -männer allgemein - nicht angreifen. Da können natürlich die einzelnen Ämter und noch weniger die Amtspersonen was für. Das ist ja eine Frage der Politik, wofür welche Gebühren erhoben werden.
"Haut die Säbel auffe Schnäbel."