13.10.2009, 16:10
Ich hab's gestern Abend im Studentenwohnheim fertig gebracht, mich auszuschließen. Ich hatte die Tür gerade hinter mir zugehauen, als ich kurz inne hielt und dann plötzlich das Bedürfnis verspürte, drauf los zu kotzen. Mein Mitbewohnern, der mir locker wieder hätte aufmachen können, ist diese Woche natürlich nicht da. Bei einem Kommilitonen geklingelt, Handy geschnappt und die Notfallnummer des Studentenwerks angerufen, um die freudige Mitteilung zu bekommen, dass - und ich zitiere - "das Aufschließen von Türen nicht zum Notdienst gezählt werden kann, der auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten der Hausmeisterei verfügbar ist". Mit anderen Worten sollte das wohl heißen: "Frier dir doch den Arsch ab, was geht uns das an?". Tja, da zum dem Zeitpunkt auch keine Busse mehr fuhren, habe ich des späten Abends einen 2km-Marsch zu einem Bekannten unternommen, um dort provisorisch unterkommen zu können. Dann gleich am nächsten Morgen um 07:30 Uhr zur Hausmeisterei gelatscht, damit die mir helfen. Die sagten dann "es kommt gleich jemand rüber". Eine Stunde später (was so mancher unter "gleich" versteht heutzutage...) kam dann auch tatsächlich mal jemand. Und endlich konnte ich dann wieder in meine Wohnung zurück. Aber zur Krönung teilte der Hausmeister mir dann noch mit, dass das Ganze mich auch noch 20 Euro kostet. 20 Euro für 5 Minuten Arbeit des Hausmeisters und das simple Aufschließen einer Zimmertür. Ich hätte den Kerl ja erwürgt, wenn ich nicht so verdammt müde gewesen wäre.

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