08.01.2007, 10:57
Ein kleiner Hinweis: Die Kämpfe in Riva gegen die Gardisten, wenn man als Mörder gilt, sind nicht endlos 
Wenn man die erste Welle besiegt und danach Glück hat, kann es passieren, dass keine weiteren Gegner auftauchen. Ist mir am Wochenende mehrmals wiederfahren. Auch wenn man sich ergibt und dann auf "Letzte Chance zur Flucht nutzen" klickt, kann es einem passieren, dass die Flucht wirklich gelingt.
Meine Bewertung:
Riva:
Habe ich als erstes gespielt und damit sowohl an der Reihe als auch am DSA-Universum allgemein gefallen gefunden. Ich war ca. 12 oder so und mich faszinierte diese unglaubliche Atmosphäre. Sowas kannte ich bis dahin noch nicht. Die Musik, die Quests, die Dialoge mit den Bewohnern, das komplexe Charaktersystem, es war (und ist) klasse. Für meinen ersten Durchlauf in Riva habe ich ein knappes Jahr gebraucht! Und da hatte ich die Mine noch nichtmal gefunden
Es gab so viel zu entdecken, so viele Hintergrundinformationen, ich war hin und weg.
Jetzt aber zur etwas objektiveren Bewertung:
Das Fehlen von Reisen und der Besuch mehrerer Ortschaften fiel mir damals nicht negativ auf, da ich es nicht anders kannte. Und auch heute muss ich sagen, dass es mich nicht stört. Es wäre schön, wenn es die Option gäbe, aber ich trauere ihr nicht nach.
Auch wenn einige Sidequests (Boronsacker, Turm am Hafen, Stipen etc.) recht kurz sind, sie fügen sich nahtlos ins Spiel ein und vermitteln einfach den Eindruck, dazuzugehören. Genauso wie die Musik. Schön untermalend aber nicht störend, so wie ich es mag. Bis auf den Bau der Königin, da nervt mich die Musik. Sie passt zwar perfekt, weil sie vergleichsweise hektisch und irgendwie "insektoid" ist, aber eben das gefällt mir auch nicht so. Weiß auch nicht....
Die Darstellung der Story durch Texte und Dialoge fordert die eigene Vorstellungskraft. Das ist der Punkt, der wohl am meisten dazu beiträgt, die Spiele zu dem zu machen, was sie sind. Die Story an sich finde ich ziemlich packend, auch nach mehrmaligem Durchspielen, da man am Anfang nicht wirklich weiß, was man machen soll und erst nach und nach in etwas hineingezogen wird, dass sich völlig der eigenen Kontrolle entzieht. Im Grunde gefällt mir genau das, was Zurgrimm nicht so toll findet. Man ist in gewissem Maße nicht selbst Herr über sein Schicksal und das schmiedet ein starkes Band zu dieser Welt und zur Geschichte, wie ich finde.
Zusammengefasst:
+ bessere Grafik
+ NPCs stärker mit der Geschichte verflochten bzw. eingebunden
+ Abwechslungsreichere Kämpfe
+ viele Rätsel
+ flüssigeres Spiel als in den Vorgängern
+ stärkerer Zusammenhang zwischen den einzelnen Quests
- immer noch doofe KI
- mit importierten Helden zu leicht
- Auftauchen von Krankheiten etwas zu unnachvollziehbar
- Im Umland keine Möglichkeit, ein Lager zu errichten, um z.B. Talente anzuwenden
- immer gleiche "Jahreszeit" und gleiches Wetter
Schweif & Schick:
Bei den beiden kann ich nicht wirklich sagen, welches ich besser finde. Schick habe ich nach Riva als zweites gespielt, erst ganz zum Schluss kam Schweif. Als ich von Riva nach Schick sprang, kostete mich das schon fast Überwindung, es zu spielen. Die eingeschränkten Möglichkeiten im Inventar und in den Städten und auch die Grafik waren wirklich gewöhnungsbedürftig. Aber mit der Zeit kam ich zurecht und finde es jetzt mit DosBox auch um einiges besser als damals auf dem alten Rechner (bei dem ich keine Musik in Schick hatte). Die Reisen gaben dem ganzen eine neue Dimension, es standen einem Möglichkeiten offen, an die man in Riva noch nicht denken konnte (wenn man es in dieser Reihenfolge spielte). Die vielen kleinen Zufallsbegegnungen gaben der Region einen besonderen Reiz und dem Spiel Tiefe.
Die Story entwickelte sich zwar nicht wirklich, es gab nur zwei markante Punkte (Suche nach Kartenteilen und danach Aufhalten der Orks), aber es gab viel genug zu tun, um sich seine eigene Geschichte zu erschaffen. Dass sich viele Dungeons optisch ähnelten, war wohl technisch bedingt, genauso die Städte und Dörfer.
In Schweif wurde die Bedienung wieder etwas komfortabler, allerdings nahm die Anzahl begehbarer Orte erheblich ab. Leider, denn so muss man von einer Stadt zur nächsten immer recht weite Wege zurücklegen. Dafür waren die Kämpfe abwechslungsreicher geworden. An der Story gefiel mir, dass man zuerst mit der Axt in die Irre geführt wurde und sich gleichzeitig ein paralleler Strang eröffnete, dem man nachgehen musste. Zwar beschränkt sich dieser wiederum nur auf zwei wirklich notwendige Punkte (Finden des Steins und Ablieferung dessen), allerdings bot das Spiel noch viele Möglichkeiten, sich das Leben selber schwerer zu machen. Da war einfach der eigene Drang nach Abenteuern gefragt.
Zusammenfassung Schick:
+ viele kleine Begebenheiten, die die Welt lebendig erscheinen lassen
+ Zeitlimit
+ frei erkundbare Umgebung
+ kaum Zwänge einer Reihenfolge
+ Micromanagement
- Bugs
- eigentlich nützliche Gegenstände ohne Nutzen (Schleifstein z.B.)
- Zeitlimit
- beschränkte Möglichkeiten im Inventar
- eintönige Kämpfe
- keine Möglichkeit der Interaktion (Gespräche) mit normalen Einwohnern
Zusammenfassung Schweif:
+ bessere Bedienbarkeit
+ Abwechslungsreiche Orte
+ Abwechlungsreichere Kämpfe und Gegner
+ verbessertes Micromanagement
- wenig Städte und Dungeons, daraus resultierende schlechte Verteilung der Händler
- zu frühes Abwürgen der Gespräche durch befragte Personen
- Gesprächsverweigerung im weiteren Tagesverlauf (siehe oben)
Das wars erstmal im Großen und Ganzen.
Wie man sehen kann, ist Riva mein Favorit, wohl auch deshalb, weil damit alles bei mir begann, was nur irgendwie mit DSA zu tun hat. Es war also die Wurzel allen Übels

Wenn man die erste Welle besiegt und danach Glück hat, kann es passieren, dass keine weiteren Gegner auftauchen. Ist mir am Wochenende mehrmals wiederfahren. Auch wenn man sich ergibt und dann auf "Letzte Chance zur Flucht nutzen" klickt, kann es einem passieren, dass die Flucht wirklich gelingt.
Meine Bewertung:
Riva:
Habe ich als erstes gespielt und damit sowohl an der Reihe als auch am DSA-Universum allgemein gefallen gefunden. Ich war ca. 12 oder so und mich faszinierte diese unglaubliche Atmosphäre. Sowas kannte ich bis dahin noch nicht. Die Musik, die Quests, die Dialoge mit den Bewohnern, das komplexe Charaktersystem, es war (und ist) klasse. Für meinen ersten Durchlauf in Riva habe ich ein knappes Jahr gebraucht! Und da hatte ich die Mine noch nichtmal gefunden

Es gab so viel zu entdecken, so viele Hintergrundinformationen, ich war hin und weg.
Jetzt aber zur etwas objektiveren Bewertung:
Das Fehlen von Reisen und der Besuch mehrerer Ortschaften fiel mir damals nicht negativ auf, da ich es nicht anders kannte. Und auch heute muss ich sagen, dass es mich nicht stört. Es wäre schön, wenn es die Option gäbe, aber ich trauere ihr nicht nach.
Auch wenn einige Sidequests (Boronsacker, Turm am Hafen, Stipen etc.) recht kurz sind, sie fügen sich nahtlos ins Spiel ein und vermitteln einfach den Eindruck, dazuzugehören. Genauso wie die Musik. Schön untermalend aber nicht störend, so wie ich es mag. Bis auf den Bau der Königin, da nervt mich die Musik. Sie passt zwar perfekt, weil sie vergleichsweise hektisch und irgendwie "insektoid" ist, aber eben das gefällt mir auch nicht so. Weiß auch nicht....
Die Darstellung der Story durch Texte und Dialoge fordert die eigene Vorstellungskraft. Das ist der Punkt, der wohl am meisten dazu beiträgt, die Spiele zu dem zu machen, was sie sind. Die Story an sich finde ich ziemlich packend, auch nach mehrmaligem Durchspielen, da man am Anfang nicht wirklich weiß, was man machen soll und erst nach und nach in etwas hineingezogen wird, dass sich völlig der eigenen Kontrolle entzieht. Im Grunde gefällt mir genau das, was Zurgrimm nicht so toll findet. Man ist in gewissem Maße nicht selbst Herr über sein Schicksal und das schmiedet ein starkes Band zu dieser Welt und zur Geschichte, wie ich finde.
Zusammengefasst:
+ bessere Grafik
+ NPCs stärker mit der Geschichte verflochten bzw. eingebunden
+ Abwechslungsreichere Kämpfe
+ viele Rätsel
+ flüssigeres Spiel als in den Vorgängern
+ stärkerer Zusammenhang zwischen den einzelnen Quests
- immer noch doofe KI
- mit importierten Helden zu leicht
- Auftauchen von Krankheiten etwas zu unnachvollziehbar
- Im Umland keine Möglichkeit, ein Lager zu errichten, um z.B. Talente anzuwenden
- immer gleiche "Jahreszeit" und gleiches Wetter
Schweif & Schick:
Bei den beiden kann ich nicht wirklich sagen, welches ich besser finde. Schick habe ich nach Riva als zweites gespielt, erst ganz zum Schluss kam Schweif. Als ich von Riva nach Schick sprang, kostete mich das schon fast Überwindung, es zu spielen. Die eingeschränkten Möglichkeiten im Inventar und in den Städten und auch die Grafik waren wirklich gewöhnungsbedürftig. Aber mit der Zeit kam ich zurecht und finde es jetzt mit DosBox auch um einiges besser als damals auf dem alten Rechner (bei dem ich keine Musik in Schick hatte). Die Reisen gaben dem ganzen eine neue Dimension, es standen einem Möglichkeiten offen, an die man in Riva noch nicht denken konnte (wenn man es in dieser Reihenfolge spielte). Die vielen kleinen Zufallsbegegnungen gaben der Region einen besonderen Reiz und dem Spiel Tiefe.
Die Story entwickelte sich zwar nicht wirklich, es gab nur zwei markante Punkte (Suche nach Kartenteilen und danach Aufhalten der Orks), aber es gab viel genug zu tun, um sich seine eigene Geschichte zu erschaffen. Dass sich viele Dungeons optisch ähnelten, war wohl technisch bedingt, genauso die Städte und Dörfer.
In Schweif wurde die Bedienung wieder etwas komfortabler, allerdings nahm die Anzahl begehbarer Orte erheblich ab. Leider, denn so muss man von einer Stadt zur nächsten immer recht weite Wege zurücklegen. Dafür waren die Kämpfe abwechslungsreicher geworden. An der Story gefiel mir, dass man zuerst mit der Axt in die Irre geführt wurde und sich gleichzeitig ein paralleler Strang eröffnete, dem man nachgehen musste. Zwar beschränkt sich dieser wiederum nur auf zwei wirklich notwendige Punkte (Finden des Steins und Ablieferung dessen), allerdings bot das Spiel noch viele Möglichkeiten, sich das Leben selber schwerer zu machen. Da war einfach der eigene Drang nach Abenteuern gefragt.
Zusammenfassung Schick:
+ viele kleine Begebenheiten, die die Welt lebendig erscheinen lassen
+ Zeitlimit
+ frei erkundbare Umgebung
+ kaum Zwänge einer Reihenfolge
+ Micromanagement
- Bugs
- eigentlich nützliche Gegenstände ohne Nutzen (Schleifstein z.B.)
- Zeitlimit
- beschränkte Möglichkeiten im Inventar
- eintönige Kämpfe
- keine Möglichkeit der Interaktion (Gespräche) mit normalen Einwohnern
Zusammenfassung Schweif:
+ bessere Bedienbarkeit
+ Abwechslungsreiche Orte
+ Abwechlungsreichere Kämpfe und Gegner
+ verbessertes Micromanagement
- wenig Städte und Dungeons, daraus resultierende schlechte Verteilung der Händler
- zu frühes Abwürgen der Gespräche durch befragte Personen
- Gesprächsverweigerung im weiteren Tagesverlauf (siehe oben)
Das wars erstmal im Großen und Ganzen.
Wie man sehen kann, ist Riva mein Favorit, wohl auch deshalb, weil damit alles bei mir begann, was nur irgendwie mit DSA zu tun hat. Es war also die Wurzel allen Übels

Die der Götter Gunst verloren,
sind verfallen einer Macht -
Die sie führt zu fernen Toren,
und durch sie in ew'ge Nacht.
sind verfallen einer Macht -
Die sie führt zu fernen Toren,
und durch sie in ew'ge Nacht.