Zurgrimm schrieb:Natürlich wäre es famos, an jeder Stelle in Schick erfahren zu können, worauf mit welcher Erschwernis geprobt wird. Aber ist das ein für den normalen Spieler einsetzbarer Patch? Falls ja, wo gibt's den, wie installiert man den und vor allen: Wie bedient man den?
Ach ja... und natürlich darf die Frage nach risiken und Nebenwirkungen nicht fehlen.
Also, den Patch gibts im SVN von FreeDSA in der Datei
Code:
trunk/patches/DSA1_Dosbox.patch
Dann braucht man den Quellcode von DosBox (von der DosBox-Homepage), einen passenden Entpacker und das Tool patch. Praktisch in jeder Linux-Distro vorhanden, aber es gibt sicherlich auch Windows-Binaries davon, zur Not hilft CygWin. Wie man den Patch installiert, steht in der Patch-Datei ganz am Anfang drin (einfach mit Notepad öffnen). Zum Kompilieren der Sourcen unter Windows (was ich allerdings nicht getestet habe) kann ebenfalls CygWin oder auch MinGW verwendet werden.
Hmm, eventuell stelle ich mal eine vorkompilierte Binary für Windows online.
Was die Risiken angeht: Mir sind keine bekannt, mal vom "Spoilern" abgesehen ("Seid auf der Hut, Freunde, ich habe gerade eine Sinnesschärfe-Probe vergeigt"). Die DosBox läuft etwas langsamer, da bei jeder Sprunganweisung nach bekannten Sprungadressen gesucht wird, aber das sollte man kaum bemerken.
Zurgrimm schrieb:Sehr interessant! Es wird also wirklich NUR auf Feilschen geprobt? Es wurde ja verschiedenlich (v.a. in den Threads "Wichtige Talente und Zauber" und "Fakten oder Vermutungen?") diskutiert und gemutmaßt, ob vielleicht noch andere Talente und/oder Eigenschaften abgeprüft werden. Wenn diese Erkenntnis als gesichert gelten kann, hätte Dein Patch schon seinen unglaublichen Wert für die, die alles ganz genau wissen wollen, unter Beweis gestellt.![]()
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich alle Proben "erwischt" habe. Der Weg führt direkt von der Zufallsfunktion zur allgemeinen Probefunktion zu den Funktionen für Talent- und Zauberproben. Ich werde trotzdem noch einmal doppelt prüfen, ob es wirklich keine weiteren Programmeinsprungspunkte gibt, die noch nicht angezeigt werden.
Borbaradwurm schrieb:Hendrik schrieb:1.) Schick würfelt die Proben nicht korrekt, d.h. nicht wie im DSA3-Regelwerk angegeben. Eine Probe auf drei Eigenschaften mit den Werten 12/13/14 und einer Erschwernis von -3 beispielsweise wäre laut Regelwerk mit 2,3,17 vergeigt, da die 17 über dem Rahmen liegt. SCHICK hingegen addiert einfach die Differenzen von Eigenschaft und Wurf und subtrahiert davon die Erschwernis. Damit ist (12-2)+(13-3)+(14-17)=17 klar gelungen.Klar läuft das etwas anders, annsonsten würde man ja vor jeder Talentprobe gefragt werden mit wievielem TaW-Punkten die drei Eigenschaftsproben ausgleichen will...
Ich glaube, es ist nicht so ganz klar geworden, was ich meine. Für eine Probe sind ja eigentlich nur drei Eigenschaftswerte relevant und der effektive Talentwert (eTaW), also der Talentwert plus eventuellen Bonus/Malus. Den eTaW kann man als "Pool" verstehen, der bei positiven Werten automatisch zum Ausgleich verwendet wird (z.B. 17 gewürfelt auf eine Eigenschaft von 14 --> 3 Punkte zum Ausgleich aus dem Pool nehmen) und bei negativen Werten aufgefüllt werden muss.
Das DSA3-Regelwerk (Mantel, Schwert & Zauberstab, S. 9 unten) verbietet explizit das Zusammenaddieren der Werte und anschließendes Vergleichen mit diesem Pool. Genau das tut der Code für die Proben aber. Was fehlt, wäre für Proben mit positiven eTaW ein Check nach jedem Wurf (und eventuellem Ausgleich), ob der Pool nicht negativ ist, sowie für Proben mit negativem eTaW, ob die einzelnen Würfe kleiner oder gleich den Eigenschaftswerten ausfallen.
Hallo, ich bin's - der Bart von Fidel Castro. Und mir ist total langweilich nie geschnitten wurde.
I'm a roleplayer. My dice are like my relationships: platonic and unlucky.
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