Gestern, 02:25
Der erste Reisebschnitt in meinen Worten:
Die Straße nach Gashok führte von Kvirasim nach Süden. Die Straße war grob gepflastert, handelte es sich doch um die Überlandverbindung nach Riva. Am Horizont ragten die bewaldeten Berghänge der Salamandersteine empor, zur rechten und linken dichter Wald, gelegentlich unterbrochen durch Heideflächen.
Es war ein anderer Tross als damals in Thorwal. Die Zwerge stapften schwer gerüstet und beladen langsam aber stetig, Tondar voran, Keldi an seiner Seite. Es folgten Althea und Furka, die sich angeregt unterhielten, bis die beginnende Wärme des Tages sie den Atem sparen lies. Den Abschluss machten wie immer Hurdin, der, mit dem Kraftgürtel ausgestattet, den größten Teil der Ausrüstung schleppte und dahinter mit etwas Abstand Archon.
Nach Mittag wand sich die Straße nach Südosten, hin und wieder sah hin und wieder sah man Sonnenschein auf Wasser blitzen - der Zufluss des Kvill war ein entfernter, aber stetiger Begleiter am Fuße des Vorgebirges.
Als die Sonne sich zur rechten hinter den Baumwipfeln senkte, rasteten sie am Rand einer Heidefläche unter Bäumen. Tondar legte die schwere Rüstung ab und begab sich mit geschulterter Armbrust den Waldrand entlang, während Furka und Hurdin das Gepäck stapelten und ein Lagerfeuer schichteten. Althea saß erschöpft an einen Baum gelehnt - 'Oh Tsa, so lange war es doch gar nicht her, dass ich durch das Orkland gewandert bin...' - doch die Strecken im Land des Svellt waren länger...
Archon packte die Sichel, die sie in Daspota gefunden hatten, und begutachtete die Sträuche auf der Heide, immer in Sichtweite des wie immer die erste Wache habenden Furka. Tondar kehrte mit einigen Karnickeln zurück und wies Hurding den Weg zu einer Senke, in der frisches Quellwasser sprudelte.
Nachdem Althea gegessen hatte, lag sie auf ihrer Decke, wickelte sich in den Umhang und lies den Sternenhimmel vor den Augen verschwimmen...
Am nächsten Tag geht es zügig weiter die Straße entlang. Der klare Himmel versprach mehr des nahe Sommers. Die Pflastersteine unter den Füßen, der Wald zur rechten, die Salamandersteine zur linken. Am Nachmittag begegneten sie einem entgegenkommendem Reisenden, der wie eine Figur einer vergangenen Zeit wirkte - ein Hüne von einem Mann, schwer bewaffnet, mit dem Blick jener, die schon alles gesehen hatten. Sie sprachen kurz über die Reisen und die Gefahren durch die Orks, dann kam Althea auf die Idee nach dem Salamanderstein zu fragen - nichts. Als sie nach Sternenschweif fragte, brach es aus ihm heraus: Ein langer Sermon über ein unmögliches Abenteuer, im Orkland, ein Debakel, und überhaupt die Götter, was damals in Grangor geschah, unmöglich!
Althea wagte nicht, weiter zu fragen...
Als sich die Sonne senkte, wich der Wald zur linken zurück und deutlich war in der Entfernung das Band des Flusses zu sehen. Sie rasteten an einem kleinen Überhang, die Nacht war klar.
Kurz nachdem sie am nächsten Morgen aufgebrochen waren, kam ihnen ein reisender Kesselflicker entgegen. Sie teilten ein paar Schluck aus den Wasserschläuchen und einen Schnaps, den Furka unter dem Umhang hervorzog. Der Mann konnte ihnen etwas über die Zwergenstädte im weiter südlich gelegenen Finsterkamm erzählen, wusste aber nichts über eine Binge... Als sie weitermarscheiten, hatten sie sich einen, wenn auch hervorragenden Kupferkessel aufschwatzen lassen, den Hurdin unbeirrt oben an sein Bündel hängte...
Nach einem weiteren Tag unter der Sonne erreichten sie nachmittags den Weiler Hillhaus.
Ein paar Häuser entlang der Straße, mittig eine Wegsherberge, "Wegrast". Lagen westlich der Straße einige Gärten und Felder, so stieg der Wald östlich zu den Salamandersteinen an. Der Ort lag ruhig da, einige wenige Reisende und ein Ochsenkarren waren mit ihnen eingetroffen. Sie kehrten ein und nahmen eine gemütliche Mahlzeit zu sich. Das Gespräch mit der Wirtin drehte sich um die schwierigen Verhältnisse seit der Orkinvasion, bis Althea durch die geöffnete Wand auf die Salamandersteine wies und das Gespräch zu den Elfen abstreifte.
Als der Abend eintrat, stand Althea auf dem kleinen Balkon der Treppe im Obergeschoss, auf das Geländer gelehnt und betrachtete die Schatten, die die Bäume und den Hang emporwanderte, als die Sonne in ihrem Rücken versank. Zum Ende flammten die Gipfel der Salamandersteine im Abendrot.
Der nächste Tag war bewölkt, das Wetter drückend...
Die Straße nach Gashok führte von Kvirasim nach Süden. Die Straße war grob gepflastert, handelte es sich doch um die Überlandverbindung nach Riva. Am Horizont ragten die bewaldeten Berghänge der Salamandersteine empor, zur rechten und linken dichter Wald, gelegentlich unterbrochen durch Heideflächen.
Es war ein anderer Tross als damals in Thorwal. Die Zwerge stapften schwer gerüstet und beladen langsam aber stetig, Tondar voran, Keldi an seiner Seite. Es folgten Althea und Furka, die sich angeregt unterhielten, bis die beginnende Wärme des Tages sie den Atem sparen lies. Den Abschluss machten wie immer Hurdin, der, mit dem Kraftgürtel ausgestattet, den größten Teil der Ausrüstung schleppte und dahinter mit etwas Abstand Archon.
Nach Mittag wand sich die Straße nach Südosten, hin und wieder sah hin und wieder sah man Sonnenschein auf Wasser blitzen - der Zufluss des Kvill war ein entfernter, aber stetiger Begleiter am Fuße des Vorgebirges.
Als die Sonne sich zur rechten hinter den Baumwipfeln senkte, rasteten sie am Rand einer Heidefläche unter Bäumen. Tondar legte die schwere Rüstung ab und begab sich mit geschulterter Armbrust den Waldrand entlang, während Furka und Hurdin das Gepäck stapelten und ein Lagerfeuer schichteten. Althea saß erschöpft an einen Baum gelehnt - 'Oh Tsa, so lange war es doch gar nicht her, dass ich durch das Orkland gewandert bin...' - doch die Strecken im Land des Svellt waren länger...
Archon packte die Sichel, die sie in Daspota gefunden hatten, und begutachtete die Sträuche auf der Heide, immer in Sichtweite des wie immer die erste Wache habenden Furka. Tondar kehrte mit einigen Karnickeln zurück und wies Hurding den Weg zu einer Senke, in der frisches Quellwasser sprudelte.
Nachdem Althea gegessen hatte, lag sie auf ihrer Decke, wickelte sich in den Umhang und lies den Sternenhimmel vor den Augen verschwimmen...
Am nächsten Tag geht es zügig weiter die Straße entlang. Der klare Himmel versprach mehr des nahe Sommers. Die Pflastersteine unter den Füßen, der Wald zur rechten, die Salamandersteine zur linken. Am Nachmittag begegneten sie einem entgegenkommendem Reisenden, der wie eine Figur einer vergangenen Zeit wirkte - ein Hüne von einem Mann, schwer bewaffnet, mit dem Blick jener, die schon alles gesehen hatten. Sie sprachen kurz über die Reisen und die Gefahren durch die Orks, dann kam Althea auf die Idee nach dem Salamanderstein zu fragen - nichts. Als sie nach Sternenschweif fragte, brach es aus ihm heraus: Ein langer Sermon über ein unmögliches Abenteuer, im Orkland, ein Debakel, und überhaupt die Götter, was damals in Grangor geschah, unmöglich!
Althea wagte nicht, weiter zu fragen...
Als sich die Sonne senkte, wich der Wald zur linken zurück und deutlich war in der Entfernung das Band des Flusses zu sehen. Sie rasteten an einem kleinen Überhang, die Nacht war klar.
Kurz nachdem sie am nächsten Morgen aufgebrochen waren, kam ihnen ein reisender Kesselflicker entgegen. Sie teilten ein paar Schluck aus den Wasserschläuchen und einen Schnaps, den Furka unter dem Umhang hervorzog. Der Mann konnte ihnen etwas über die Zwergenstädte im weiter südlich gelegenen Finsterkamm erzählen, wusste aber nichts über eine Binge... Als sie weitermarscheiten, hatten sie sich einen, wenn auch hervorragenden Kupferkessel aufschwatzen lassen, den Hurdin unbeirrt oben an sein Bündel hängte...
Nach einem weiteren Tag unter der Sonne erreichten sie nachmittags den Weiler Hillhaus.
Ein paar Häuser entlang der Straße, mittig eine Wegsherberge, "Wegrast". Lagen westlich der Straße einige Gärten und Felder, so stieg der Wald östlich zu den Salamandersteinen an. Der Ort lag ruhig da, einige wenige Reisende und ein Ochsenkarren waren mit ihnen eingetroffen. Sie kehrten ein und nahmen eine gemütliche Mahlzeit zu sich. Das Gespräch mit der Wirtin drehte sich um die schwierigen Verhältnisse seit der Orkinvasion, bis Althea durch die geöffnete Wand auf die Salamandersteine wies und das Gespräch zu den Elfen abstreifte.
Als der Abend eintrat, stand Althea auf dem kleinen Balkon der Treppe im Obergeschoss, auf das Geländer gelehnt und betrachtete die Schatten, die die Bäume und den Hang emporwanderte, als die Sonne in ihrem Rücken versank. Zum Ende flammten die Gipfel der Salamandersteine im Abendrot.
Der nächste Tag war bewölkt, das Wetter drückend...

