06.12.2017, 21:04
Bei mir war's mit Schatten über Riva genauso. 
Ich habe zwar Schweif deutlich früher gespielt (und Schicksalsklinge viel viel viel später), aber aus irgendeinem Grund habe ich es damals nicht komplett durchgespielt. Ich habe mich damals ziemlich an die "vorgegebene Reihenfolge" gehalten, bin aber nie bis nach Tjolmar gekommen. Wir haben das auch eher so (zusammen) gespielt, dass wir einfach nur auf der Karte herumgereist sind und jeder Mitspieler durfte entscheiden, wie "sein" Charakter in der Gruppe heißen soll und was es für ein Typ ist. Für mich war solch ein Spiel damals völlig neu, sodass ich nie die Freiheiten einer Reise durch Thorwal vermisst habe.
Also hat Sternenschweif bei mir nunmal einfach diesen dicken fetten Nostalgiebonus.
Trotzdem:
Inhaltlich, atmosphärisch, story-technisch hat mich Schatten über Riva am meisten gepackt. Ich empfinde es überhaupt nicht als Makel, dass man in diesem Spiel nicht reisen kann. Es ist einfach eine ganz andere Art von Abenteuer, die zeigt, wie viele spannende Inhalte allein eine Stadt mit ihrer Umgebung zu bieten hat.
Während man in Schicksalsklinge und Sternenschweif mehr mit "realen" Problemen wie Kälte, Krankheit und Hunger zu kämpfen hat, war Schatten über Riva ja deutlich phantastischer und irgendwie in der Hinsicht auch untypischer für ein DSA-Abenteuer - in meinen Augen aus heutiger Sicht. Trotzdem wusste auch Riva reale Probleme einzubinden, sei es die Ausgrenzung der Holberker in ihrem Ghetto, oder die problematischen Folgen von Alkoholgenuss - der doch (auch) in Rollenspielen oft eher als Zwergenbier und guter Wein verherrlicht wird.
Schicksalsklinge... war für mich eher so ein "musst du gespielt haben, um die ganze Nordlandtrilogie zu kennen"-Ding. Ich finde es sympathisch, aber ich werde es nie so lieben wie Sternenschweif und Riva.
Das Spiel hätte es bei mir mit Sicherheit einfacher gehabt, hätte ich es im selben Jahrzehnt gespielt wie Sternenschweif und Riva.
Aber so bleibt für mich die Entscheidung zwischen Schatten über Riva und Sternenschweif... und aus inhaltlichen Gründen tendiere ich da mittlerweile auch eher zu Schatten über Riva.

Ich habe zwar Schweif deutlich früher gespielt (und Schicksalsklinge viel viel viel später), aber aus irgendeinem Grund habe ich es damals nicht komplett durchgespielt. Ich habe mich damals ziemlich an die "vorgegebene Reihenfolge" gehalten, bin aber nie bis nach Tjolmar gekommen. Wir haben das auch eher so (zusammen) gespielt, dass wir einfach nur auf der Karte herumgereist sind und jeder Mitspieler durfte entscheiden, wie "sein" Charakter in der Gruppe heißen soll und was es für ein Typ ist. Für mich war solch ein Spiel damals völlig neu, sodass ich nie die Freiheiten einer Reise durch Thorwal vermisst habe.
Also hat Sternenschweif bei mir nunmal einfach diesen dicken fetten Nostalgiebonus.
Trotzdem:
Inhaltlich, atmosphärisch, story-technisch hat mich Schatten über Riva am meisten gepackt. Ich empfinde es überhaupt nicht als Makel, dass man in diesem Spiel nicht reisen kann. Es ist einfach eine ganz andere Art von Abenteuer, die zeigt, wie viele spannende Inhalte allein eine Stadt mit ihrer Umgebung zu bieten hat.
Während man in Schicksalsklinge und Sternenschweif mehr mit "realen" Problemen wie Kälte, Krankheit und Hunger zu kämpfen hat, war Schatten über Riva ja deutlich phantastischer und irgendwie in der Hinsicht auch untypischer für ein DSA-Abenteuer - in meinen Augen aus heutiger Sicht. Trotzdem wusste auch Riva reale Probleme einzubinden, sei es die Ausgrenzung der Holberker in ihrem Ghetto, oder die problematischen Folgen von Alkoholgenuss - der doch (auch) in Rollenspielen oft eher als Zwergenbier und guter Wein verherrlicht wird.
Schicksalsklinge... war für mich eher so ein "musst du gespielt haben, um die ganze Nordlandtrilogie zu kennen"-Ding. Ich finde es sympathisch, aber ich werde es nie so lieben wie Sternenschweif und Riva.

Das Spiel hätte es bei mir mit Sicherheit einfacher gehabt, hätte ich es im selben Jahrzehnt gespielt wie Sternenschweif und Riva.
Aber so bleibt für mich die Entscheidung zwischen Schatten über Riva und Sternenschweif... und aus inhaltlichen Gründen tendiere ich da mittlerweile auch eher zu Schatten über Riva.