(27.05.2014, 19:29)Lippens die Ente schrieb: Tolles Projekt, das ihr beide ins Leben gerufen habt. Wollt ihr nur das Aussehen von Riva verändern oder auch Gebäude neu definieren?Erstmal verstehen, wie was aufgebaut ist


Davon abgesehen würde ich gerne einen OpenGL-Renderer dafür schreiben. Bin überzeugt, dass die Texturen bei einer etwas höheren Auflösung gar nicht mal so schlecht aussehen. Da sind ein paar dabei, die ganz gut sind. Riva hat halt kein gescheihtes Texture-Filtering.
Mein Stand der Dinge:
Habe nun die oben gesagten Dinge bezüglich der "Objects" nochmal verfeinern können. Es gibt einmal Materials, die steuern, ob eine Fläche mit Textur belegt ist oder unsichtbar ist. Das sind bspw. bei der Markthalle die 17 Stück, von denen einige als unsichtbar gekennzeichnet sind (oder irrelevante Überbleibsel, davon gibt es auch einiges, insb. in anderen Karten).
Dann gibt es Faces (die 59 bei der Markthalle). Bei beiden Gruppen habe ich auch die Zuordnung von Objekt und Name herausgefunden. Das Format ist total käsig, es wird die Anzahl der Bytes angegeben, die von Beginn der Stringtabelle an zum Zielstring zurückgelegt werden müssen. Dummerweise mit 1er Index, nicht 0-basiert. Naja, früher waren binäre Formate meist noch bescheuerter als heute

Welches Material jetzt auf ein Face geklatscht wird, ist meine nächste Frage. Das ist nicht so einfach. Muss erstmal rausfinden, was da noch an anderen Daten rumliegt. Irgendwo müssen ja auch die Vertexdaten sein. Und wenn die Debug-/Error-Strings in der RIVA.EXE stimmen, auch noch Normalen. Texturkoordinaten scheint es nicht unbedingt zu geben, die kann man auch leicht interpolieren. Sieht bescheuert aus (siehe mein Bild mit dem Baldachin an der Markthallen-Decke; da kann man es gut erkennen), aber kostet dann keine Bytes. Mal sehen...
Ja, es gibt noch viel zu tun

Ich denke, dass ich in den nächsten Tagen nochmal neue Infos ins Wiki stellen kann.
NACHTRAG:
Die 59 Dinge bei der Markthalle sind keine Faces allein, sondern scheinbar wirklich 3D-Objekte, sozusagen "Unterobjekte", die in der Map platziert wurden. Jedes der Objekte mit Namen wie 01N9999_40 o.ä. beinhaltet einen Verweis auf einen anderen Bereich in der Datei. Nimmt alle Verweise der Objekte zusammen, wird die ganze Datei abgedeckt. Das ist sozusagen der erste richtige Meilenstein. Es gibt in der Datei keine zusammenhängenden Blöcke mehr, die nicht irgendwo zu gehören. Das ist super!
Als nächstes steht also dann die Frage auf dem Plan, was innerhalb der Blöcke wohl drin stehen mag

Darum kümmere ich mich morgen.
Jetzt sehe ich alles wie Neo in der Matrix, nur in Hexcodes. Wird Zeit, den Rechner auszumachen!