18.06.2007, 21:56
BGE-Thread für NLT-Forum:
Ich habe dieses Thema schon einmal irgendwo versteckt kurz angeschnitten. Jetzt würde ich es gerne offen zur Sprache bringen, denn die Idee hinter diesem Konzept hat mich, als ich sie vor rund einem Jahr entdeckt habe, so fasziniert, dass ich sie sehr gerne mit anderen teilen und mich bei Bedarf auch ein wenig dafür einsetzen würde.
Ein solches Thema mag vielleicht nicht so sehr in dieses Forum passen, aber ich glaube, ich kenne die Leute hier mittlerweile gut genug, um einschätzen zu können, dass durchaus eine produktive Diskussion entstehen könnte.
Das hängt natürlich auch vom individuellen gesellschaftspolitischen Interesse ab. Ich probier's einfach mal. 
"Grundeinkommen" bedeutet, dass jeder deutsche Staatsbürger pro Monat eine bestimmte Menge Geld bekommt, ohne eine Gegenleistung (in Form von Erwerbsarbeit) dafür aufbringen zu müssen. Diese Menge muss so hoch sein, dass sie auf jeden Fall das Existenzminimum garantiert. Der Begriff "Existenzminimum" ist so auszulegen, dass man dadurch nicht nur genug zu Essen und zu Trinken und ein Dach über dem Kopf hat, sondern dass man auch die Möglichkeit hat, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das heißt: Nach dem Einkauf aller Lebensmittel und dem Zahlen der Miete und Wohnnebenkosten muss noch genügend Geld übrig sein, damit man seinen Partner zum Essen ausführen, ins Kino gehen oder ein Museum oder Konzert besuchen kann - je nach persönlichen Interessensgebieten. Dazu gibt es auch noch den Begriff "Kulturminimum".
"Bedingungslos" bedeutet, dass der Zahlung eines Grundeinkommens keine Bedürftigkeitsprüfung vorausgeht. Aktuelles Gegenbeispiel dazu ist Hartz IV, wo sich jeder Antragsteller bis in die Unterhose gucken lassen muss, bevor er sich etwas zu Essen kaufen darf. Es bedeutet auch, dass niemand gezwungen werden darf, eine Arbeit anzunehmen, die er nicht tun will. Jeder Deutsche erhält, beginnend mit seiner Geburt, monatlich diese Geldsumme zur eigenen Verfügung. Bedingungsloses Grundeinkommen soll ein Grundrecht für alle Bürger sein, von der Wiege bis zur Bahre.
Mehr will ich für den Anfang dazu gar nicht sagen, macht euch selbst ein paar Gedanken darum. Wie warb einst ein großes, namhaftes schwedisches Möbelgeschäft: "Entdecke die Möglichkeiten!"
Also: Was haltet ihr davon? Bitte um rege Teilnahme.
Ich habe dieses Thema schon einmal irgendwo versteckt kurz angeschnitten. Jetzt würde ich es gerne offen zur Sprache bringen, denn die Idee hinter diesem Konzept hat mich, als ich sie vor rund einem Jahr entdeckt habe, so fasziniert, dass ich sie sehr gerne mit anderen teilen und mich bei Bedarf auch ein wenig dafür einsetzen würde.
Ein solches Thema mag vielleicht nicht so sehr in dieses Forum passen, aber ich glaube, ich kenne die Leute hier mittlerweile gut genug, um einschätzen zu können, dass durchaus eine produktive Diskussion entstehen könnte.


"Grundeinkommen" bedeutet, dass jeder deutsche Staatsbürger pro Monat eine bestimmte Menge Geld bekommt, ohne eine Gegenleistung (in Form von Erwerbsarbeit) dafür aufbringen zu müssen. Diese Menge muss so hoch sein, dass sie auf jeden Fall das Existenzminimum garantiert. Der Begriff "Existenzminimum" ist so auszulegen, dass man dadurch nicht nur genug zu Essen und zu Trinken und ein Dach über dem Kopf hat, sondern dass man auch die Möglichkeit hat, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das heißt: Nach dem Einkauf aller Lebensmittel und dem Zahlen der Miete und Wohnnebenkosten muss noch genügend Geld übrig sein, damit man seinen Partner zum Essen ausführen, ins Kino gehen oder ein Museum oder Konzert besuchen kann - je nach persönlichen Interessensgebieten. Dazu gibt es auch noch den Begriff "Kulturminimum".
"Bedingungslos" bedeutet, dass der Zahlung eines Grundeinkommens keine Bedürftigkeitsprüfung vorausgeht. Aktuelles Gegenbeispiel dazu ist Hartz IV, wo sich jeder Antragsteller bis in die Unterhose gucken lassen muss, bevor er sich etwas zu Essen kaufen darf. Es bedeutet auch, dass niemand gezwungen werden darf, eine Arbeit anzunehmen, die er nicht tun will. Jeder Deutsche erhält, beginnend mit seiner Geburt, monatlich diese Geldsumme zur eigenen Verfügung. Bedingungsloses Grundeinkommen soll ein Grundrecht für alle Bürger sein, von der Wiege bis zur Bahre.
Mehr will ich für den Anfang dazu gar nicht sagen, macht euch selbst ein paar Gedanken darum. Wie warb einst ein großes, namhaftes schwedisches Möbelgeschäft: "Entdecke die Möglichkeiten!"
Also: Was haltet ihr davon? Bitte um rege Teilnahme.

Great people care.