05.07.2013, 15:22
(05.07.2013, 14:48)Silencer schrieb:ja garnicht auszumalen wenn die Merkel ganz deutschland alleine lenken würde(05.07.2013, 14:06)tommy schrieb: 2. Die Gewählten haben zu wenig Einfluss. Nimmt man z.B. unsere Kanzelerin, sie kann sicher ganz große Reden schwingen und dieses und jenes versprechen, letztendlich darf sie jedoch nie alleine irgendwas entscheidenGottseidank darf sie das nicht, will mir garnicht ausmalen, was dann dabei herauskommt. Nicht das die CDU/FDP Koalition überhaupt etwas jemals im Sinne der Mehrheit (der Bevölkerung) entscheiden will/würde.

Aber generell finde ich da das Amerikanische System nicht schlecht, eine vom Volk gewählter trifft im groben alle Entscheidungen alleine und muss sich dann nur vor einer relativ kleinen Gruppe, vom Volk gewählter Personen, rechtfertigen.
(05.07.2013, 14:48)Silencer schrieb:Das Problem an der ganzen sache ist doch nur, es ist eigentlich egal wen man wählt, denn selbst wenn wir von den Rechten einen Bundeskanzler kriegen würden, so würde sich effektiv für Deutschland nichts ändern, da der sowieso nie irgendwas von seiner Ideologie durchkriegen würde (und das ist auch gut so).(05.07.2013, 14:06)tommy schrieb: und muss sich immer den Willen der Mehrheit beugen. Das gleiche gilt auch für die Parteien, was bringt es mir irgendeine Partei zu wählen, wenn doch sowieso jeder zweite innerhalb einer Partei eine andere meinung hat, worauf soll man sich denn da verlassen können.
Vorsicht, das könnte man jetzt böse auslegen. Die größte Stärke der Demokratie ist nunmal auch immer ihre größte Schwäche, umso mehr wenn es sich um eine verfilzte Parteiendemokratie handelt.
Das liegt am von dir genannten ersten Problem. Die Parteien verfolgen schon eine klarere Linie, bei der CDU/CSU hat sich insofern wenig geändert, außer das Frau Merkel in Wahlkampfzeiten gerne mal
auf Opportunismus setzt, was natürlich auch nie heißt, dass sich grundsätzlich etwas ändert.
SPD & Grüne verwässern (seit Jahren) immer mehr ihren eigentlichen (Marken)Kern, was zeigt, dass sich beide Parteien auch nichtmehr allzu sehr von der Regierungskoalition unterscheiden. Im Wahlkampf geht es ja eh nur noch darum, dem Wähler einzureden, man würde diesmal wirklich etwas ändern und alles besser machen wollen. Über die FDP braucht man wohl garnicht erst zu reden, gut bei der weiß man immerhin woran man ist, weshalb ich mir die Frage stelle, wer ernsthaft FDP wählt, wenn man nicht gerade von deren Ausrichtung profitiert. Die Einzigen von den größeren Parteien, die tatsächlich ihren Markenkern erhalten haben, sind die Linken, aber mit denen will ja bekanntlich niemand spielen, weil eine echte linke Mehrheit bekanntlich das Schlimmste zu sein scheint, was uns widerfahren kann. In diesem Sinne wird es wohl allenfalls auf eine Große Koalition hinauslaufen (falls die FDP draußen bleibt) oder wenn die Grünen dem Opportunismus fröhnen, könnte sich die CDU sicherlich auch damit anfreunden. Merkel geht es in erster Linie eh nur darum, dass sie oben bleibt.
Aber wenn einzelne Personen mehr entscheidungsmacht bekommen würden, dann würde auch wieder mehr Leute interesse am Wählen bekommen und dann würden vermutlich auch mehr gute Leute an der Macht sein.
Aber aktuell interessiert sich doch kaum jemand dafür wer gerade an der Macht ist, den mehr als große Reden schwingen tun die eh nicht und die ständig sinkende Wahlbeteiligung sagt doch eigentlich alles oder?
Wahlbeteiligung:
Bundestagswahl 2009: 70,8%
und bei den landtagswahlen schwankt es auch immer nur zwischen 50% und 60%
"Mut ist der Zauber, der Träume Wirklichkeit werden lässt"
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