17.10.2011, 22:47
Da ich die Errfahrung gemacht habe, dass es Menschen gibt, die an Homöopathie glauben, und daran auch nichts ändern mögen, packe ich die folgende Diskussion sicherheitshalber in einen Spoiler. Wer mit der Homöopathie bisher gut fährt, sollte eventuell hier besser nicht weiterlesen.
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Man muss allerdings auch berücksichtigen, aus welchen Pflanzen der heutige Mais herausgezüchtet wurden. Das was da vor mehr als 2000 Jahren angebaut wurde, hat nicht mehr viel mit dem heutigen Mais zu tun. Und was die Bekömmlichkeit angeht: Vielleicht war der Mais einfach bekömmlicher als die anderen Alternativen. Viehzucht war in der Seenlandschaft des alten Tals von Mexiko wohl auch eher schwierig.
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(17.10.2011, 20:29)Rabenaas schrieb:ich warte immer noch auf die erste Meta-Studie, die sich mit Metastudien befasst(17.10.2011, 18:49)Wolverine schrieb: Aus dem Grund macht die medizinische Forschung inzwischen Meta-Studien, als Studien über viele Studien zu einem ThemaNeulich kam eine Meta-Studie heraus mit dem Ergebnis, dass über die Hälfte der wirklich großen, einflussreichen Studien sich im zweiten Durchlauf nicht bestätigen ließen...

(17.10.2011, 20:29)Rabenaas schrieb:Reine Haltbarkeitsmethoden wie Räuchern, Pökeln oder Einsalzen hab ich mit den komplexen Verfahren zur Zubereitung eigentlich auch nicht gemeint. Das hat man ja, solange es nicht geschmackliche Vorteile hat, auch wieder aufgegeben. Aber ich vermute, es hat schon so seinen Sinn, warum man in der mediteranen Küche so viele Gerichte bis zur Unkenntlichkeit verkocht und in Öl ertränkt. Ratatouille, Pesto, Tomatensoßen und- Suppen usw.. Rohkost kommt da nur sehr selten vor.(17.10.2011, 18:49)Wolverine schrieb: Da wäre ich wiederum eher vorsichtig. Der Mensch hat halt nicht ohne Grund (s.o.) komplexe Verfahren entwickelt, um insbesondere pflanzliche Nahrung bekömmlich zu machen.Leute, die grundsätzlich auf das Garen verzichten, finde ich auch etwas extrem. Aber nimm z.B. Räuchern. Das hatte früher durchaus Sinn, weil man so Proteinreiche Nahrung haltbar machen konnte, und es hat dem Konsumenten unter dem Strich vermutlich genutzt. Holzrauch per se ist bestimmt nicht die gesündeste Zutat.
(17.10.2011, 20:29)Rabenaas schrieb: Andres Beispiel: Als in Südamerika der Mais aufkam, hat es vermutlich zum ersten mal eine Diabetes-Epedemie gegeben. (Haben die irgendwie anhand menschlicher Überreste herausgefunden.) Trotzdem hat sich dort der Mais als Grundnahrungsmittel durchgesetzt, eben weil Bekömmlichkeit nicht das einzige Kriterium bei Nahrungsmitteln ist.Also von einer Diabeteswelle im präkolumbianischen Mesoamerika, von wo der Mais stammt, hab ich bisher nichts gehört; wenn Du da nen Link hättest, wäre ich dankbar.
Man muss allerdings auch berücksichtigen, aus welchen Pflanzen der heutige Mais herausgezüchtet wurden. Das was da vor mehr als 2000 Jahren angebaut wurde, hat nicht mehr viel mit dem heutigen Mais zu tun. Und was die Bekömmlichkeit angeht: Vielleicht war der Mais einfach bekömmlicher als die anderen Alternativen. Viehzucht war in der Seenlandschaft des alten Tals von Mexiko wohl auch eher schwierig.
(17.10.2011, 20:29)Rabenaas schrieb:Warum? Immerhin haben die Römer über Jahrhunderte unseren Kontinent beherrscht. Das wäre ihnen kaum gelungen, wenn sie bei Ernährung derart grundlegende Fehler gemacht hätten. Dann wären sie von den anderen Hochkulturen überrannt worden ... .(17.10.2011, 18:49)Wolverine schrieb: für die alten Römer war die Sache eindeutig:Den Rückschluss von den Römern auf die Gesundheit halte ich für gewagt.
Weissbrot (panis) war den höheren Gesellschaftsklassen vorbehalten. Insbesondere Sklaven wurden mit Graubrot etc abgespeist.
(17.10.2011, 20:29)Rabenaas schrieb: Ich kenne übrigens den Heidnischen brauch (aus Skandinavien), für männlichen Nachwuchs ein Weißbrot und für ein Mädchen ein Graubrot zu opfern. Ist Weißbrot deshalb gesünder?Nur wenn Du glaubst, dass Jungs mehr wert sind als Mädchen

