16.10.2011, 18:49
(16.10.2011, 18:06)Rabenaas schrieb: Schönes natives Oliven- oder Rapsöl,Hmm, Olivenöl ähnelt in seiner Zusammensetzung am ehesten tierischen Fetten und Ölen (Hauptsächlich gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäure), woher das Faible für dieses Öl kommt, war mir nie klar.
(16.10.2011, 18:06)Rabenaas schrieb: oder die Omega-3-Fettsäuren in Seefisch meinst Du sicher nicht. Oder?Sind es jetzt die Omega-3 Fettsäuren? Vor kurzem waren es doch noch die Omega-6 Fettsäuren, die so gesund und wichtig sind? Ich blick da nicht mehr durch ...
(16.10.2011, 18:06)Rabenaas schrieb: Das einzige Fett, bei dem nachteilige Wirkungen nachgewiesen sind, sind die Transfettsäuren, also überhitzte Frittierfette. Und gehärtete Fette würde ich auch eher vermeiden.Transfettsäuren entstehen typischerweise beim Härten, da der Prozess reversibel ist ...
(16.10.2011, 18:06)Rabenaas schrieb:Man vergleiche das mal mit den Ernährungsempfehlungen vor 10 Jahren. Damals hieß es: "möglichst wenig Fett, sparsam mit Eiweiß (wegen Übersäuerung, Gicht etc.) und reichlich Kohlenhydrate"(16.10.2011, 13:27)Fury schrieb: Selbst die Leute die etwas mehr auf den Knochen vertragen könnten (wie z.B. BonesNein, sollten sie nicht. Jedenfalls gibt es immer mehr Ernährungs- und Sportwissenschaftler, die zu einer eiweiß- und fettreichen Ernährung raten. Bezieht der Wohlstandsmensch seine Kalorien auf einmal hauptsächlich aus Eiweiß, nimmt er Köreperfett ab. Bezieht er sie hauptsächlich aus Fett, nimmt er Körperfett ab. Bei Kohlenhydraten nimmt er zu! Wir haben ein Zucker- und Weißmehlproblem, und kein Fettproblem.) sollten sich lieber an Eiweiß und Kohlehydrate halten und nicht an Fett.

(16.10.2011, 18:06)Rabenaas schrieb: Wir haben ein Zucker- und Weißmehlproblem, und kein Fettproblem.Warum man immer auf diesem Weißmehl rumreitet, ist mir auch nicht klar. Chemisch gesehen unterscheiden sich dessen Kohlenhydrate nur in einer etwas kürzeren Kettenlänge von seinen dunkleren Verwandten. Spätestens nach der (geringfügig schnelleren) Hydrolyse in Magen und Dünndarm ist das aber wurscht, im Blut kommt immer nur die Glukose an. Und was die Ballaststoffe angeht: Hier lagert die Pflanze ihre Abwehrmittel gegen Fressfeinde ein, sogenannte Phytotoxine. Und das die nicht gesund sind, erkennt man schon daran, dass ein großer Teil der Bevölkerung diese Ballaststoffe nicht verträgt.
(16.10.2011, 18:06)Rabenaas schrieb: Dabei sollte man bedenken, dass solide Ernährungsempfehlungen chronisch schwierig sind. Das geben selbst Verfechter der alten Ernährungspyramide zu. Zehn Experten, elf Meinungen.Mindestens !
Und dazu kommt, dass solche Ernährungsempfehlungen kaum für jeden gelten können. Die meisten Menschen haben irgendwelche Unverträglichkeiten, und meiden von ganz alleine Lebensmittel, die eigentlich als gesund angepriesen werden, manche haben aufgrund von Krankheiten Einschränkungen und manche haben aufgrund ihrer Genetik andere Vorraussetzungen und können/sollten sich anders ernähren als der Rest.